Wer hätte das gedacht ? Der SV 1921 Walldorf steht im Halbfinale
TSV 1868 Ummerstadt – SV 1921 Walldorf 1:3 (0:1)
„Man muss auch mal Glück haben…“ resümierte Trainer Ackermann nach dem Abpfiff in Ummerstadt. Das Viertelfinalspiel gewann der SV 1921 Walldorf letztlich verdient und zog somit ins Halbfinale ein. In einer schnellen und gutklassigen Partie waren die Gäste aus Walldorf die glücklichen Sieger gegen den Tabellendritten aus der Regionalklasse 9, der vor allem in Durchgang Eins Spielbestimmend war, jedoch seine Chancen nicht in Tore ummünzen konnte, was sich am Ende als spielentscheidend erweisen sollte. Das Fehlen einiger Leistungsträger auf Seiten der Hausherren machte sich doch bemerkbar und der TSV konnte dies nicht kompensieren. Der Gast aus Walldorf, auf einigen Positionen umbesetzt, begann stark. Einen Torschuss von M. Caspari, der von Marschall in Szene gesetzt wurde, konnte Torwart Bertl noch abwehren, während er nur zwei Minuten später nach einem Eckball gegen Böhms platziertem Kopfball das Nachsehen hatte. Walldorf führte und das sehr früh. Aber anstatt das Spiel dominant weiterzuführen, zog sich Walldorf unerklärlicherweise in die eigene Hälfte zurück, tat nach vorne recht wenig, und schaffte so Freiraum für Ummerstadt. Aber Pressler und auch Schmidt scheiterten an Möhring, der sich im Verlaufe des Spiels als insgesamt bester Walldorfer Spieler mausern sollte, denn mit seinen tollen Reaktionen und Paraden sicherte er nicht zuletzt das Weiterkommen im Pokalwettbewerb. Der TSV wollte noch vor dem Wechsel den Ausgleich, jedoch war Möhring immer zur Stelle.
Nach der Pause tat Walldorf dann im Aufbauspiel dann doch etwas mehr, um das Ergebnis freundlicher zu gestalten. So fing S. Müller einen Ball des Gegners schon im Mittelfeld ab, bediente Caspari, der mit seiner Flanke Kirsch fand, dessen Kopfball nur knapp vorbeiging. Auch Schmidts Kopfball nach gut einer Stunde ging nur knapp an Bertls Gehäuse vorbei. Walldorf suchte nun die Entscheidung, aber nach einem Pass in die Tiefe stand es plötzlich 1:1, nachdem Rottenbacher, der schon früh für Eberlein gekommen war, erfolgreich war. Aber schon fast im Gegenzug war der ebenfalls eingewechselte Jung auf Walldorfer Seite zur Stelle und erzielte nach Zuspiel von Marschall die erneute Führung. Auch M. Caspari schaltete sich ins Geschehen ein, scheiterte jedoch im Abschluss. Zwar versuchte Ummerstadt alles, um zumindest noch in die Verlängerung zu kommen, aber wie bereits gesagt, wuchs Möhring über sich hinaus und ließ keinen weiteren Treffer zu. Nach einem kapitalem Abwehrfehler, Gehring und Vetter standen sich gegenseitig im Weg, fiel dann die Entscheidung für Walldorf durch M. Caspari, der einen Abpraller des Torwarts einschieben konnte.
Das „Rotationsprinzip“ des Trainers hat sich zumindest heute ausgezahlt…
TSV 1868 Ummerstadt:
Bertl, Gehring, Vetter, Lautensack, Ehrhardt, S.Pressler, Gehring, Schmidt, Saske, Leutheuser,
Eberlein (32. Rottenbacher)
SV 1921 Walldorf:
Möhring, J.Fischer (57. Jung), Böhm, Paas, Schmidt, M.Caspari, P.Caspari (59. Kleffel), Städtler
Marschall, S.Müller, Kirsch (75. C.Fischer)
Torfolge: 0:1 Böhm (5.), 1:1 Rottenbacher (65.), 1:2 Jung (80.), 1:3 M. Caspari (86.)
Schiedsrichter: Coccejus ( ? ), Zuschauer.: 100 ( J.M )
Im Bus ging’s nach Ummerstadt
Die Protagonisten haben Aufstellung genommen und begrüßten die Zuschauer
Nach der schnellen Führung durch Böhm war der Jubel groß (Bilder ‚3‘ Uwe M.)
Ummerstadt | gegen | 1.Mannschaft(Pokal) | 1:3 |
Helba | gegen | 2.Mannschaft | 2:2 |